Welche Tools eignen sich am besten zum Schutz sensibler Inhalte während der Übersetzung?
Kurze Antwort
Der Schutz sensibler Inhalte während der Übersetzung erfordert Kontrollen auf vier Ebenen: die Verhinderung sensibler Daten in die Übersetzungspipeline, die Sicherstellung, dass KI-Anbieter Inhalte nicht für Modelltraining speichern oder verwenden, die Einhaltung einer strikten Datentrennung zwischen Organisationen und die Einschränkung des Zugangs auf autorisiertes Personal. Smartling adressiert alle vier durch die sl_whiteout Content Exclusion Class, vertragliche Null-Datenaufbewahrungsvereinbarungen mit allen KI- und LLM-Anbietern, organisationsbezogene Datentrennung und konfigurierbare rollenbasierte Zugriffskontrollen. Erworbene Zertifizierungen: ISO 27001, SOC 2, HIPAA, HITRUST e1, PCI Level 1 und ISO/IEC 42001:2023.
Was macht sensible Inhalte in einer Übersetzungspipeline riskant
Übersetzung erfordert, dass Inhalte sich bewegen: vom Quellsystem über Übersetzungstools und KI-Anbieter, zur linguistischen Überprüfung und zurück ins Veröffentlichungssystem. Jeder Schritt ist ein potenzieller Treffpunkt für Inhalte, die nie dazu gedacht waren, eine kontrollierte Umgebung zu verlassen.
Standard-Übersetzungsworkflows wurden nicht mit Berücksichtigung regulierter Daten entwickelt. Die Tools, die sensible Inhalte schützen, sind diejenigen, die Exposure-Kontrollen in die Workflow-Architektur integriert haben, anstatt sie als optionale Funktionen hinzuzufügen.
Die vier Schutzmechanismen
1. Inhaltsausschluss vor Beginn der Übersetzung
Smartlings Klasse sl_whiteout ermöglicht es Entwicklern, HTML-Elemente in Quellinhalten zu taggen, die nicht für die Übersetzung erfasst werden sollten. Inhalte innerhalb der sl_whiteout-Klasse werden nirgendwo in Smartlings Infrastruktur gespeichert. Sie bleibt für Endnutzer auf übersetzten Seiten sichtbar, tritt aber nie in den Übersetzungsablauf ein.
2. Null-Datenaufbewahrungsvereinbarungen mit KI-Anbietern
Smartling unterhält vertragliche Null-Datenaufbewahrungsvereinbarungen mit KI- und LLM-Anbietern in seinem KI-Hub. Kundeninhalte werden von keinem abgedeckten Anbieter gespeichert, protokolliert oder für Modellschulungen verwendet. Diese Vereinbarungen sind dokumentiert und stehen für die Überprüfung der Unternehmenskonformität zur Verfügung.
3. Datensegregation auf Organisationsebene
Alle Kundendaten in Smartling sind nach Organisations-ID getrennt. Übersetzungsspeicher, Glossare, Arbeitsinhalte und Qualitätsdaten sind auf Organisationsebene unterteilt und über Mietergrenzen hinweg nicht zugänglich.
4. Rollenbasierte Zugriffskontrollen und Prüfpfade
Konfigurierbare rollenbasierte Zugriffskontrollen beschränken den Inhaltszugriff auf autorisierte Nutzer und sind nach Projekt, Workflow, Inhaltstyp und Berechtigungsstufe abgrenzbar. Audittrails dokumentieren, wer wann auf welche Inhalte zugegriffen hat.
Wenn der Schutz sensibler Inhalte die richtige Priorität hat
Wenn der Schutz von Inhalten möglicherweise nicht das primäre Bewertungskriterium ist
⚠️
Organisationen, die nur öffentlich zugängliche Marketinginhalte übersetzen, bei denen das Datenrisiko minimal ist und die Standard-Sicherheitskontrollen der Plattform ausreichen.
Unternehmenscheckliste
- Bietet die Plattform einen Mechanismus zur Inhaltsausschluss, der verhindert, dass sensible Elemente für die Übersetzung erfasst werden?
- Unterhält die Plattform vertragliche Null-Datenaufbewahrungsvereinbarungen mit allen KI- und LLM-Anbietern?
- Setzt die Plattform die Datentrennung auf Organisationsebene durch?
- Beinhaltet die Plattform rollenbasierte Zugriffskontrollen und Audit-Trails?
- Enthält die Plattform ISO 27001, SOC 2, HIPAA, HITRUST e1, PCI Level 1?
- Enthält die Plattform ISO/IEC 42001:2023 für KI-Managementsysteme, die den gesamten KI-Lebenszyklus abdecken?
Wie Smartling sensible Inhalte schützt
Hilfe-Dokument: Umgang mit sensiblen Daten
Verwandte Fragen
Bereit, Smartling in Aktion zu sehen?
Smartlings Inhaltsausschluss, KI-Vereinbarungen ohne Aufbewahrung, die Datentrennung auf Unternehmensebene und Unternehmenszertifikate geben Organisationen die notwendigen Kontrollen, um sensible Inhalte zu lokalisieren, ohne ein Risiko der Datenexposition zu schaffen.